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Historie Senioren
 
Jahr: 1987
Chronik FC Kray

 
1986 hatte DJK Kray 09 urplötzlich einen neuen Förderer gefunden – Jürgen Thielen. Dieser stammte aus Kray und identifizierte sich mit dem Stadtteil und dem Vereinsleben. Schon bald wurde Jürgen Thielen unter dem damaligen 1. Vorsitzenden Heinz Schlaak zu den Vorstands-Sitzungen eingeladen und sorgte mit seinen Ideen und seinem finanziellen Engagement, nicht zuletzt auch dank des „ guten Drahtes „ zu Norbert Hillebrand, für neuen Schwung im Verein.

Zur damaligen Zeit stand noch ein kleiner Bauwagen, aus dem die Jugendabteilungen beider Vereine Speisen und Getränke verkauften, auf der Bezirkssportanlage, um die Kosten der Abteilungen zu decken. Keiner sollte damals ahnen, dass dieser kleine Bauwagen der Aufhänger zur Fusion zwischen dem VFL Kray 1931 und der DJK Kray 09 werden würde – denn – der Vorstand des VFL Kray wollte der DJK plötzlich die Verkaufsrechte entziehen, weil sich die Gewerbeaufsicht gemeldet hatte und der Bauwagen aus dem Verkehr gezogen werden sollte. Um den Unstimmigkeiten um den Bauwagen auf der Platzanlage ein Ende zu bereiten stellte Jürgen Thielen die entscheidende Frage: „ Warum geht ihr nicht zusammen „? Kaum ausgesprochen, führten Jürgen Thielen, Wolfgang Keiter und Rudi Risse die ersten Gespräche. Natürlich gab es wie immer zuerst mehr Bedenkenträger ( „ das wird nie etwas „ ) als Befürworter, doch das motivierte den engagierten Jürgen Thielen erst Recht. Er suchte das nächste Gespräch – mit einer „ Taube „ aus dem VFL-Vorstand, also keinem Hardliner. Und so traf er sich mit Wolfgang Keiter vom VFL.

Es wurde ein Pro- und Contra Katalog erstellt, wobei eindeutig mehr Punkte für eine Fusion als gegen eine Fusion sprachen. Gezielte Förderung der Jugendarbeit, bessere Vermarktungsmöglichkeiten und größere sportliche Erfolgsaussichten waren die Hauptargumente für eine Fusion. Auch die wachsenden Mitgliederzahlen beider Vereine machten die Platznot an der Buderusstraße immer größer. Dagegen sprach die Tradition, mit der beide Vereine aufwarten konnten und die man nur schweren Herzens aufgegeben wollte.

Es brauchte lange Gespräche und harte Überzeugungsarbeit bis schließlich die Hauptversammlungen beider Vereine „ grünes Licht „ gaben und einer Fusion im Jahre 1987 zustimmten. Aber Jürgen Thielen, Wolfgang Keiter und Rudi Risse hatten ganze Überzeugungsarbeit geleistet. Denn am 30.03.1987 war es dann soweit: Mit 4 Seniorenmannschaften und 13 Jugendmannschaften ging der neue Verein in der Saison 1987/1988 an den Start. Vor genau 22 Jahren konnte keiner ahnen, dass die Fusion zu einem echten Glücksfall werden würde und eine als Vorzeige-Fusion für den Essener Amateur-Fußball in die Fußball-Geschichte eingehen wird. Mit Fug und Recht spricht man in Essen von der erfolgreichsten Fusion der Nachkriegs-Geschichte. Sämtliche Stürme, die das Zusammenwachsen der beiden Vereine verständlicherweise begleiteten wurden durchschifft und gemeistert. Jürgen Thielen, Wolfgang Keiter und Rudi Risse haben sich als „ Väter der Fusion „ für immer unsterblich gemacht.

Die Werbeabteilung der Firma von Jürgen Thielen entwarf ein komplett neues Erscheinungsbild, mit neuem Logo und neuen Vereinsfarben, unser geliebtes blau-grün-weiss. Zum ersten Fusions-Vorsitzenden wurde Heinz Schlaak gewählt.

Da der VFL Kray 1931 als ranghöherer Verein der Ruhrbezirksliga angehörte, während DJK Kray in der Kreisliga A spielte, startete der neue Fusions-Club FC Kray 09/31 in der Saison 1987/1988 mit großen Zielen in der Ruhrbezirksliga - die Erfolgs-Story sollte ihren Lauf nehmen…

Bereits in der ersten Fusions-Saison wurde der Aufstieg in die Landesliga perfekt gemacht. Doch das war nur der Anfang. Unter dem damaligen Erfolgs-Trainer Dieter Zedel schaffte der FCK die Sensation und stieg in der folgenden Saison 1988/1989 sogar in die Verbandsliga auf. An der Hafenstr. gegen Rot-Weiss Essen wurde der Aufstieg unter Dach und Fach gebracht. Zur damaligen Aufstiegs-Mannschaft gehörten solche klangvollen Namen wie Torwart Dirk Schomburg, Charly Michalk, Michael Mix sowie Thomas Söllenböhmer als Eigengewächs aus der Krayer Nachwuchsabteilung. Ganz Fußball-Essen schaute mit Begeisterung auf die Erfolge an der Buderusstraße.

Doch nicht nur auf dem Platz wurde Großes geleistet, nein, auch außerhalb des Platzes wurde förmlich etwas aus dem Boden gestampft: Das neue Clubhaus „ Hütte „. 1988 wurde der Neubau in Angriff genommen. Auch hierbei war erneut Jürgen Thielen federführend und mit tatkräftiger Unterstützung und Hilfe vieler Vereinsmitglieder wurde der Rohbau erstellt. Hier seien die Sportkameraden Günter Wessling, Fritz Eichhorst, Gerd Schmitz , Werner Rennings und Werner Fries stellvertretend für alle fleißigen Helfer genannt. Im Jahre 1991 wurde große Eröffnung gefeiert, dass Ziel war erreicht: Die Vereinsmitglieder und Freunde und Gäste konnten vom Clubhaus aus Spiele und das Training der Mannschaften verfolgen, der FC Kray hatte ein neues Zuhause – das Vereinsleben eine neue Heimat.

Ende 1990 übernahm dann Wolfgang Priester als Trainer die Verbandsliga-Mannschaft des FC Kray und löste Dieter Zedel ab. Wer hätte damals vermutet oder geglaubt, dass Wolfgang Priester insgesamt 15 Jahre an der Buderusstraße als Trainer verantwortlich sein würde und zum wahrscheinlich erfolgreichsten Trainer aller Zeiten in die Chronik des FCK eingehen wird?!

Zwar musste in der Saison 1992/1993 die bittere Pille des Abstieges aus der Verbandsliga geschluckt werden, aber ab 1996 stellte sich ein Erfolg nach dem anderen ein, nicht zuletzt dank der großartigen Unterstützung durch die drei Haupt-Förderer des Vereins, Rudi Risse, Wolfgang Keiter und Jürgen Thielen. Jürgen Thielen übernahm für acht Jahre den Vorsitz beim FC Kray, Wolfgang Keiter als Fußballobmann und Rudi Risse als 2. Vorsitzender sind mittlerweile weit über 20 Jahre im Vorstand vertreten.

1996 holte sich der FCK den Stadtpokal mit einem 2:1 Sieg über Rot-Weiss Essen. Vielumjubelter Torschütze war Rolf Hahner mit zwei Treffern. 1997 und 1998 gelang der Turniersieg beim Kabelcom-Cup, damals das größte Amateur-Fußball-Turniers Deutschlands. Thomas Söllenböhmer, Dirk Kühn, Manuel Navarro und erneut waren Krayer Eigengewächse für die Erfolge mitverantwortlich. In den Jahren 1997 bis 1999 hatte Heiner Cordes, Mitglied des Freundeskreises und FCK-Urgestein, den Vorsitz beim FC Kray übernommen. Ab 1999 bis zum Jahre 2009 führte dann sehr erfolgreich Reinhard Lange den Verein.

Es folgte ein weiterer Höhepunkt der Vereinsgeschichte in der Saison 1999/2000: Im Milleniums-Jahr 2000 krönte der FC Kray eine unvergessliche Saison mit dem Aufstieg in die Verbandsliga. Ärgster Verfolger war damals Union Solingen. Das Rückspiel gegen Union Solingen fand vor 9 Jahren an der Buderusstraße statt – über 2.000 Zuschauer sorgten für eine große Kulisse und der FC Kray gewann 3:0. Am vorletzten Spieltag wurde der Aufstieg endgültig mit einem 2:1 Sieg beim Cronenberger SC unter Dach und Fach gebracht. Die Rückfahrt nach Essen ähnelte einer Triumph-Fahrt. Torwart André Wissel, Ausnahme-Könner und Abwehr-Organisator Dirk Wissel, Mittelfeld-Motor Harald Bründermann jun., Wolfgang „ der Vollstrecker „ Koth, Kämpfer-Herz Lars Krüger, Sturmtank Peter Haubold, die schnellste „ spanische Fliege „Manuel Navarro, Flankengott Sven Boltz und das Linke-Seite-Pärchen Engin Demir und Lars Müller – alles Spieler die über viele Jahre dem FC Kray treu blieben und den Aufstieg mehr als verdient hatten. Der einzige, der beide Verbandsliga-Aufstiege für den FC Kray als aktiver Spieler miterleben durfte, war Thomas „ Sölle „ Söllenböhmer.

Der FC Kray sammelte weiter fleißig Titel – so 2001 bei den Essener Stadtmeisterschaften im Hallenfußball als Hallenstadtmeister und im gleichen Jahr als Turniersieger beim Kröger-Cup.

Nach drei Spielzeiten in der Verbandsliga musste der FC Kray im Jahre 2003 unter merkwürdigen Begleitumständen den Abstieg aus der damaligen fünfthöchsten Klasse hinnehmen. Als Tabellendreizehnter war man eigentlich sportlich gerettet – doch der Oberligist Rheydter SV durfte aufgrund des neuen Insolvenzrechtes als Pleite-Insolvenz-Club einen Neubeginn in der Verbandsliga starten. Vor dieser Neuregelung galt noch die Zurücksetzung bis hin die Kreisliga. Alle Einsprüche vor dem Sportgericht und sogar der Gang vor ein ordentliches Gericht waren vergebens – der FC Kray spielte wieder in der Landesliga – der Rheydter SV durfte in der Verbandsliga spielen, wo er bereits nach wenigen Spieltagen erneut das finanzielle „ Aus „ verkündete.

In der Landesliga wurde ab der Saison 2003/2004 ein Neubeginn gestartet – mit neuen Trainern ( Flossbach/Ingenhag/Kisiel ) und mit neuen Spielern. Doch der Erfolg blieb aus und so entschloss sich der Vorstand kurzerhand in der sportlich prekären Situation den langjährigen Erfolgs-Trainer Wolfgang Priester zurück ins Boot zu holen. Und mit Wolfgang Priester verließ der FCK schnell die Talsohle und sammelte wieder Titel ein: Kabelcom-Cup Sieger 2005 und 2006, Hallen-Stadtmeister 2006 und Kreispokalsieger 2007. Klangvolle Namen des Essener Amateur-Fußballs sorgten für diese Qualität: Björn Matzel, Michael Galatidis, Issa Allouche, Tolga Acar, Lars Krüger oder auch Sebastian „ Berti „ Rosbach.

Vierfacher Kabelcom-Cup Sieger, zweifacher Hallenstadtmeister, Kröger-Cup-Sieger, Stadtpokal- und Kreispokalsieger, Meister Landesliga 2000 – das ist fast schon unglaubliche Erfolgsbilanz ab Beginn der Fusion!

Stolzer Ausdruck der Erfolgs-Story sind aber auch die Spieler im Verein, die in der Jugendabteilung spielen und durch gute Nachwuchsarbeit gezielt in die Seniorenmannschaften überwechseln. Ein Dankeschön an alle Mitarbeiter der Jugendabteilung, die unermüdlich im Sinne des Vereinsgedankens die Kinder und Jugendlichen unterstützen und fördern. Seit Jahren spielt unsere II. Mannschaft äußerst erfolgreich in der Kreisliga A. Urgestein Norbert Hillebrand war über viele Jahre ein Garant für den gut geführten „ Unterbau „. Mittlerweile wird ab der neuen Saison sein Sohn Björn zusammen mit Thomas Söllenböhmer an der Seitenlinie „ Regie „ führen. Auch das ist ein Beweis, für das familiäre Umfeld beim FCK. Verdiente und langjährige Spieler vom FCK ziehen auch noch heute ihre Fußballschuhe bei den Alten Herren an. Horst Lubjuhn und Thomas „ Inge „ Ingenhag kümmern sich um den Spielbetrieb seit Jahren mit Freude und Engagement und „ Jung´s „ wie Lothar Riedel, Hansi Legenbauer, Frank Tomczak, Thomas Knauber oder Alfred Engels jagen weiter mit viel Ehrgeiz dem runden Leder hinterher.

Doch nicht nur auf der roten Asche, nein, auch in der „ Hütte „ ging die Post ab- die Mitglieder des Freundeskreises waren zu „ Showstars „ gereift. Mit den regelmäßigen Frühlings- und Herbstfesten wurde das Vereinsleben bereichert und vor großem Publikum, wie z.B. beim Stadtteilfest in Kray, werden Auftritte begeistert gefeiert. Überhaupt ist der Freundeskreis mit den langjährigen Vereinsmitgliedern wie Willi Rohmann, Hansi Stoltenbauer, Werner Fries, Klaus Kuballa, Herbert Rottmann, Heiner Cordes, Günter Wessling, Fritz Eichhorst, Otto Simon, Fritz Enders und auch Kassierer Horst Detische ein ganz wichtiger Bestandteil des FC Kray – der Freundeskreis ist die gute Seele des Vereins.

Im Jahre 2008 übernahm dann mit Andreas Egler ein „ Newcomer „ auf dem Trainerstuhl das Traineramt beim FC Kray. Der Ex-Profi sorgte von Beginn an für neue Aufbruchstimmung und neue Ideen, doch durch unglaubliches Verletzungspech konnte in der Saison 2008/2009 die hochgesteckten Erwartungen nicht erfüllt werden. Aber auch solche Rückschläge wurden weggesteckt, mehr noch – gerade in den schwierigen Zeiten der abgelaufenen Saison zeigte sich im Verein eine neue Aufbruchstimmung, ein neues Wir-Gefühl und Harmonie zwischen Senioren- und Jugendabteilung. Mit Günther Oberholz als 1. Vorsitzender und Peter Bathen als Jugendleiter wurden frische Kräfte an die Spitze der Gremien gewählt.

Tiefe Trauer trug der Verein dann Ende Juni 2009 : Der erste Vorsitzende der Fusion ab dem Jahre 1987, Heinz Schlaak, verstarb viel zu früh im Alter von nur 65 Jahren am 28.06.2009. Heinz Schlaak war 56 Jahre Vereinsmitglied und immer mit Herz und Seele mit dem FCK verbunden. Wir werden Heinz Schlaak nie vergessen.

Zu Beginn der Saison 2009/2010 war FCK-Trainer Andreas Egler sehr optimistisch: " wir können uns nur selbst schlagen ", war seine ausgegebene Parole und es sollte der Aufstieg her. Und tatsächlich: Das Team schlug sich von Woche zu Woche immer häufiger selbst, der FCK fand sich statt oben ganz unten in der Tabelle wieder. Mitte Oktober zog der Vorstand dann die Reißleine und musste sich schweren Herzens vom engagierten Trainer Egler trennen. Die sportlichen Mißerfolge ließen keine andere Wahl. Dr. Hartmut Fahnenstich übernahm zusammen mit Jürgen Lucas ( begrenzt bis zur Winterpause ) anschließend die Regie auf dem Trainerstuhl und erfüllte mit Co-Trainer Markus Schnarre die Mission: Der drohende Absturz in die Bezirksliga wurde verhindert, der Klassenerhalt unter Dach und Fach gebracht. Im Kreispokalfinale war der Fc Kray auch erfolgreich und schlug Spf. Niederwenigern mit 2:1. In der gleichen Saison scheiterte unsere II. Mannschaft dagegen nur denkbar knapp unter den Trainern Söllenböhmer/Hillebrandt am Aufstieg in die Bezirksliga.

Nach den beiden " Seuchenjahren " wollte der Vorstand um Präsident Günther Oberholz und den beiden Haupt-Förderern Rudi Risse und Wolfgang Keiter einen Umbruch. Mit Dirk Wißel und Lars Krüger wurden zwei neue Trainer verpflichtet, die bereits als Spieler ein hohes Maß an Indentifikation dem Verein gegenüber mitbrachten. Dazu verpflichtete Oberholz in Abstimmung mit den neuen Trainern vor allem junge, hungrige und ehrgeizige Spieler, die einen kompletten Neuanfang bringen sollten. Was dann am Ende der Saison 2010/2011 der Neuanfang als Ergebnis brachte, übertraf alle Erwartungen und war fast ein Wunder: Aufstieg in die Niederrheinliga!

Jede Erfolgsgeschichte hat natürlich auch ihre Hauptdarsteller und ihre Helden. Mit der Verpflichtung der beiden Trainern Dirk Wißel und Lars Krüger hat der FC Kray einen echten Glücksgriff getan. Auf der einen Seite der sprachbegabte und messerscharfe Analytiker, nebenbei auch Perfektionist, Dirk Wißel und auf der anderen Seite sein Pardon der positiv Verrückte und verbissene Malocher- und Kumpeltyp Lars Krüger. Ein Duo, dass schon zu aktiven Zeit als Spieler beim FC Kray harmonierte und jeden Spieler, eine ganze Mannschaft, ja einen ganzen Verein, begeisterte. Dazu eine junge, dynamische Mannschaft, die jedes Wort, jede Vorgabe, jede Kritik aufsaugte und immer den Ehrgeiz zeigte, sich zu verbessern. Ein Durschnittsalter von 21,5 Jahren beinhaltete eine große Risikobereitschaft bei der Zusammenstellung des neuen Kaders. Aber die Saison entwickelte eine unglaubliche Eigendynamik, vergleichbar auf sicherlich anderen Ebenen mit BVB und RWE. Die Spieler, die aus dem Kader der Vorsaison gehalten wurden, wurden unter den neuen Trainern allesamt zu echten Führungsspielern, allen voran Kapitän Dominik Immanuel, aber auch Ioannis Ketsatis oder Hussein Allouche setzten neue Maßstäbe. Die Neuzugänge, die teilweise auch aus der Krayer Umgebung stammten, waren allesamt Volltreffer. Bei Soufian Rami zum Beispiel war sich Präsident Günther Oberholz nach seinem Gala-Auftritt bei den Essener Hallenstadtmeisterschaften im vergangenen Jahr ohnehin sicher, dass er für unseren Verein eine absolute Verstärkung sein würde, daher war diese Verpflichtung ein gutes Zeichen für den Neuaufbau beim FCK. Mit Kevin Kehrmann zogen wir ebenfalls eine Riesennummer. Bereits im Trainingslager in Darfeld konnte man erkennen, hier wächst etwas einzigartiges zusammen. Der Spaß am Fußball, die Leidenschaft, die Begeisterung, der Siegeswille - selbst in einem Testspiel im Trainingslager nach zuvor hoher Trainingsbelastung wollte die Mannschaft Tore erzielen, nie ein Ergebnis verwalten und trieb sich immer selbst weiter an. Vor allem passte es auch kameradschaftlich - kein Spieler war der Star, der Star war die Mannschaft und ab und zu natürlich unsere Trainer ( auch wenn beide manchmal überhaupt nicht wußten, gegen wen, wann und wo Sonntags gespielt wurde). Niederrheinpokal-Sieg 1. Runde in Neuss, Auftaktsieg gegen Sterkrade 06/07 mit 4:0 ! Was für ein Auftakt, Fußballobmann und Sponsor Wolfgang Keiter war traumatisiert von dem herzerfirschenden Offensivfußball der " jungen Wilden ". Und es waren Eckpfeiler, die im weiteren Saisonverlauf gesetzt wurden: Der Siegtreffer von " Schlange " Kevin Kehrmann mit Turboantrieb gegen Sudberg, als im Offensivbreich die Tore nicht fallen wollten mußte der coolste Abwehrspieler der Liga, Georgios Ketsatis, die Elfmeter eben gegen SSvg. Velbert oder Schönebeck verwandeln und immer behielt er die Nerven. Zwei Niederlagen gegen SC Velbert und ESC Rellinghausen steckte die Mannschaft in der Hinrunde locker wett und Torwart Fathi Ajbilou vertrat den verletzten Stammtorwart Omar Allouche in den ersten 8 Saisonspielen ohne Probleme. Der Sieg im Niederrheinpokalspiel gegen Speldorf, ebenso wie das vorherige Auswärtsspiel bei der Tgd. Essen-West, machten die begeisterten Fans mit unglaublicher Stimmung zu einem Krayer Fußballfest. Dabei mußte der FCK fast von Beginn der Saison an auf die beiden Offensiv-Stammkräfte Bilal Rammo und Berti Rosbach verletzungsbedingt komplett verzichten. Aber es gab kein Gejammere über die Ausfälle der Offensivkräfte - im Gegenteil: Es wurde im Training hart daran weiter gearbeitet, um die Ausfälle zu kompensieren.

Im Spitzenspiel in der Hinrunde gegen Klosterhardt war dann Torwart Omar Allouche der große Rückhalt, als er einen Foulelfmeter abwehren konnte und somit eine mögliche Niederlage und größeren Punkteabstand auf den damaligen Spitzenreiter verhinderte. Am 15. Spieltag übernahm dann der FCK selbst die Tabellenführung und gab sie bis zum Ende nicht mehr ab. Damals ausgerechnet mit einem 1:0 Heimsieg über Schonnebeck , und Duplizität der Ereignisse, in Schonnebeck wurde auch der Meistertitel geholt. Dazwischen lag eine unglaublich starke Rückrundenbilanz, bis auf eine Niederlage in Sudberg und ein Unentschieden gegen Rellinghausen gewann der FCK alle Spiele. Dabei war das Spiel in Rellinghausen ein weiterer Knackpunkt im Aufstiegs-Zweikampf mit Sudberg: In der Nachspielzeit köpfte das neue Kopfball-Ungeheuer " Ele " Elouriachi den Ausgleich und sorgte für Jubelstimmung über den wichtigen Auswärtspunkt. 15 Treffer erzielte der Krayer Stürmer und Eigengewächs insgesamt, davon 12 Tore allein in der Rückrunde und das obwohl der FCK mehrfach um den Einsatz des jungen Stürmers bangen mußte. Im Rückspiel gegen Vogelheim war aufgrund eines befürchteten Armbruches die Stimmung nach dem Spiel trotz des Sieges auf dem Tiefpunkt -wie durch ein Wunder handelte es sich aber nur um eine sehr schmerzhafte Bänder-Überdehnung. Kaum auszudenken, wenn der Krayer Stürmer länger ausgefallen wäre. Nicht zuletzt war aber auch der Winter-Neuzugang Kevin Barra eine weitere enorme Verstärkung für das Krayer Kombinationsspiel. Barra - ein Laufwunder und ein Wirbelwind , wie er im Buche steht. In den letzten Saisonspielen ließen bei vielen Mannschaften die Kräfte nach - das junge Krayer Team blühte aber erst so richtig auf und fuhr sogar deutliche und überragend herausgespielte Siege ein. Bis hin zum letzten Sonntag, als die vermeintliche schwere Aufgabe in Schonnebeck bravourös im wahrsten Sinne des Wortes gemeistert wurde.

Auf eigenem Platz die Tabellenführung mit einem 1:0 Sieg gegen Schonnebeck übernommen, mit einem 2:1 Sieg in Schonnebeck die Meisterschaft unter Dach und Fach gebracht - Krayer-Fußballherz , was willst du mehr?

Ein Dank von dieser Stelle aus an alle fleissigen Helfer um das Team, an die Betreuer Bodo Kluge, Harald Henning und Werner Rennings, der nach seiner Rückkehr und Comeback sofort wieder die Meisterschaft mitfeiern kann, ein Dank vor allem auch an Physio Sven Rössler, der die Jung´s fit machte und Torwart-Trainer " Piepe " und " Scout " Arno Kruschel.

Ein Dankeschön aber auch an die Vorstandskollegen aus der Senioren- und Jugendabteilung, die immer im Hintergrund mitgewirkt und organisiert haben. Vielen Dank auch für die Unterstützung durch unsere Gönner, Freundeskreis-Mitglieder und Sponsoren. Dieser Erfolg ist auch Euer Erfolg!

Das dann ab Anfang Juni 2011 der Umbau zu den zwei Kunstrasenspielfeldern realisiert wurde, war das Sahnehäubchen unter dieser Erfolgsstory und Erfolgs-Saison! Der FC Kray bekommt nach langer, langer Wartezeit endlich den erträumten Kunstrasen. Präsident Günther Oberholz und seine Vorstandskollegen, sowie Jugendleiter Peter Bathen - alle haben leidenschaftlich um die Realisierung des Projektes gekämpft. Dazu Günther Oberholz: " Der neue Kunstrasen läutete eine neue Ära beim FC Kray ein. Wir können stolz darauf sein, dass unsere Sportanlage zur neuen "KrayArena" umgebaut wurde. EinDankeschön an alle Parteien in der Stadt, an die Verwaltung und an den Essener Sportbund. Gemeinschaftlich wurde ein tolles Projekt realisiert. " Zumal die Bezirksvertretung auch noch einen Zuschuß in Höhe von € 10.000,-- für einen Wtterunterstand genehmigte.

Über 100 Jahre FC Kray – voller Stolz blicken wir auf unsere Vergangenheit zurück und voller Tatendrang blicken wir in die Zukunft. Ein Sportverein wird immer lebendig sein, wird immer Höhen und Tiefen erleben und wird immer Treffpunkt für jung und alt bleiben. An dieser Stelle ein Dank an alle, die mitgewirkt haben, dass unser geliebter FC Kray dieses Jubiläum begehen kann. In guten wie in schlechten Zeiten: „ NUR DER FCK „ !
 
 
 
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